Djingalla bewegt im Alter


Musik ist ein besonders wirksamer Beitrag zur Erhaltung und Förderung der geistigen und körperlichen Mobilität älterer Menschen. Positive Musikerlebnisse schenken dem Alltag in Tagespflege und Seniorenheimen einfache kreative Impulse und Lebensfreude - die antidepressive Wirkung von Musik, Bewegung und Singen ist bereits länger bekannt.

Musik bewirkt bei dementen Patienten überraschende Verbesserungen der Kommunikationsfähigkeit und fördert die soziale Integration. Forscher fanden heraus, dass die Denkfähigkeit durch Musik angeregt wird.

Djingalla unterstützt und fördert die -bei vielen alten Menschen vorhandene- Freude am Singen und Tanzen.

Die Wechselbeziehung von Musik, Bewegung und Stimme verstärkt den Effekt der Aktivierung und steigert die kognitiven Kompetenzen.


Möglichkeiten der Umsetzung

 

- Gemeinsames Singen von traditionellen Liedern „Djingalla | Tanz und Lied“ (Instrumentalmusik)

  Alle Liedtexte sind im Booklet abgedruckt!

- Bewegungsideen zur Musik werden aufgegriffen 

- Bunte Chiffontücher können auch sitzend zum Einsatz kommen

- Spiel mit einfachen Schlaginstrumenten

- Rhythmische Impulse zur Koordination und Kommunikation

- Kleine einfache Tanzgeschichten werden mit unterschiedlichsten Materialien umgesetzt    

 

Einfache Klanggesten Liedbegleitung am Beispiel des Instrumentalstückes 

"Auf einem Baum ein Kuckuck saß"

 

- Lied Nr.12 der CD ab- / vorspielen

- Die Zeile "sim saladim bamba saladu saladim" gemeinsam sprechen, wiederholen

- Gemeinsames Singen der Strophen

- Singen wiederholen und während der Zeile "sim saladim bamba saladu saladim"

    in die Hände klatschen / auf die Beine klatschen / mit den Füßen stampfen oder bunte Chiffontücher schwenken

 

 

Weitere Anregungen und kreative Ideen zur Liedgestaltung finden Sie im Buch Djingalla | Tanz und Lied | Das Buch

 


CD "Djingalla | Tanz und Lied" bitte anklicken
CD "Djingalla | Tanz und Lied" bitte anklicken

Musik und Demenz | „Musik macht geistig fit“ | Herausgeber Prof. Dr. Bernd Fischer

 

Wenn körperliche Übungen (im Sitzen) von Musik begleitet waren, stieg bei dementen Personen während 25 Wochen die Teilnahmerate deutlich an. (Mathews et al. 2001)

 

Weiterhin stieg die Teilnahmerate an, wenn die Übungen von nicht von Gesang, sondern von reiner Instrumentalmusik begleitet waren. (Cevasco et al. 2003)

 

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Musikalische Aktivitäten, vor allem das Singen, können bei Demenz-Patienten die kognitiven Fähigkeiten stärken und ihre Stimmung verbessern. Das fanden Forscher der Universität Helsinki heraus. Ihre Studie erschien im Journal of Alzheimer’s Disease.